Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen
Dr. Carlo Schmid 1948 vor dem Parlamentarischen Rat, das unser Grundgesetz erarbeitete!

Filmgespräche

Kinotour durch Deutschland mit dem Film Wir weigern uns Feinde zu sein

    Auf Einladung u.a. von Stiftungen, Parteien, Schulen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung und Nichtregierungsorganisationen zeigen wir ausgewählte Filme zu thematischen Schwerpunkten, die mit uns Autoren im Gespräch diskutiert und vertieft werden können. 

    Filmthemen sind z.B. der Nahostkonflikt und die unterschiedlichen Narrative der Konfliktparteien  Arbeiter und Angestellte als Akteure einer modernen Musik- und Theaterwelt  Kinderrechte und Alltag von Kindern in verschiedenen Kulturen  Traumatherapie für kriegstraumatisierte Kinder und ihre Angehörigen  Ökologie und Klimawandel  Initiativen gegen Hunger und Dürre z.B. mit einem ökologisch ausgerichteten Landbau.

    Unsere Filmgespräche thematisieren auch die filmsprachlichen Mittel und Erzählformen, die eine kritische Reflektion im Umgang mit Medien fördern. Eine Reihe der Filmgespräche, die wir bislang in mehr als 30 Städten und im ländlichen Raum durch geführt haben, fanden in Kinos statt, u.a. mit Schulklassen und ihren LehrerInnen.

    Nach dem Film Fortsetzung des Gesprächs im Foyer mit den Autoren (links im Bild)

    • In den vergangenen Jahrzehnten haben wir an zahlreichen Brennpunkten der Welt soziale, kulturelle und politische Umbrüche für das Fernsehen und die Bildungsarbeit dokumentiert. Diese Erfahrungen bringen wir immer mit ein - im Kino, im Workshop oder während eines Projekttages.

    • Als Produzenten und Autoren der Filme, die auch das pädagogische Begleitmaterial erstellt haben, können wir direkt und qualifiziert auf die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen. Sie lernen uns gleichzeitig als die Menschen kennen, die hinter der Produktion des Films stehen, erfahren seinen Entstehungsprozess und bekommen Einblicke in das filmische Handwerk. Darüber vermittelt sich - parallel zum behandelten Thema - immer auch eine Film- und Medienbildung.

    • Unsere Filme vermitteln nicht nur überprüfbares Faktenwissen. Sie zeigen vielmehr Geschichten auf -  von den Menschen im Film selbst erzählt: von Kindersoldaten, Flüchtlingskindern, Kindersklaven und Kinderarbeitern, oder von bäuerlichen Familien, die am Äquatorialgürtel mit einer neuen standortgerechten Landwirtschaft den Kampf gegen den Hunger gewinnen, oder von deutschen Jugendlichen, die auf einer Reise durch die Krisenregion Nahost die Sichtweise beider Konfliktparteien kennen lernen, die israelische und die palästinensische (Empfehlung des Landesmedienzentrum Baden-Württemberg für die Bildungsarbeit).

    • Unsere Filme öffnen den Blick für eine Lebenswelt, die in ihrer Andersartigkeit oft als fremd und bedrohlich wahrgenommen wird. Die Machart unserer Filme, die persönliche Erzählweise ihrer Protagonisten eröffnen einen Zugang, sich dem Thema  über Anteilnahme und Mitgefühl zu nähern.

    • Last but not least: Unsere Filme zeigen immer auch eine Lösung auf, eine Entwicklung zum Besseren. In Rwanda z.B. haben wir über einen Zeitraum von über fünfzehn Jahren die Umstellung auf die Agroforstwirtschaft dokumentiert und aufgezeigt, dass eine ökologisch ausgerichtete Produktions- und Arbeitsweise in der Landwirtschaft für die Bauern langfristig rentabel ist (Deutscher Journalistenpreis Entwicklungspolitik). Kinder, die durch Krieg, Gewalt und Flucht schwer traumatisiert wurden, haben wir oft über Monate mit der Kamera begleitet, um miterleben zu können, wie sie mit Hilfe von PsychologInnen und SozialpädagogInnen wieder neuen Lebensmut schöpfen und ihren Alltag bewältigen.

    Für Anfragen und Wünsche
    wenden Sie sich bitte direkt an Stefanie Landgraf und Johannes Gulde.
    Mail: info[at]terramedia-online.de
    oder telefonisch unter +49 (0)89 354 31 18